Wahlkampfkosten für Direktkandidatur zum Bundestag 2017

fa-moe_q_260Die Chancen einen Wahlkreis als Einzelkandidat zu gewinnen sind bei der Bundestagwahl 2017 wesentlich besser als in früheren Jahren. Keine der Parteien wird wohl in vielen Wahlkreisen über 50% der Stimmen erhalten. Ein guter unabhängiger Kandidat hat ähnlich wie bei der Wahl eines Bürgermeisters gute Gewinnchancen.Die Parteien können oft nur sehr schwache Kandidaten nominieren siehe Hinz und Kunz – Dampf und Dumpf in den Bundestag.

Die Kosten eines Wahlkampfs werden häufig überschätzt. Die Direktkandidatur läuft in zwei Phasen ab:

  1. Registrieren – Ziel ist es > 200 Unterstützer zu aktivieren
  2. Wähler gewinnen – hier sind zwei Ziele denkbar. Man möchte als Direktkandidat in die politische Diskussion eingreifen und z.B. die Wahl eines bestimmten Kandidaten erschweren oder man möchte die Wahl im Wahlkreis tatsächlich gewinnen.

Bei der Stufe 1 entstehen praktisch keine Kosten. Man muss aber etwas Zeit investieren. Sinnvollerweise wird man kostenlos eine Website ähnlich wie diese hier z.B. in WordPress anlegen (xxxdirekt.wordpress.com) dazu ein Facebook und ein Twitter Konto.  Falls man dies nicht selbst kann, wird man dafür sicher einen FREUND finden, der bei der Einarbeitung hilft. Man sollte einige Seiten anlegen und erklären warum und wofür man kandidiert – Zielgruppe sind da die 200 Unterstützer. Als Hilfe kann man Artikel aus dem Freie Abgeordnete  Blog nutzen. Einfach im Blog nach Themen suchen. Artikel darf man beliebig kopieren und bearbeiten und ins Netz stellen (siehe Impressum Freie Abgeordnete Blog). Grundsätzliches zur Direktkandidatur findet man in Manifest und Ideen Demokratie.

In der Stufe 2 muss man auch in den Wahlkampf  investieren, wenn man gewinnen möchte. In vielen Wahlkreisen genügt es hierfür  25%  der Wahlberechtigten zu aktivieren. Zunächst sollte man sich sehr gut überlegen welches Profil ein Direktkandidat hat und welche Rolle er im Wahlkampf betonen will und wie er sich gegen den alten Platzhirsch im Wahlkreis positionieren will.  Dann sollte man sich überlegen welche Verbündete man im Wahlkreis finden kann. Es kann auch durchaus Sinn machen, einen anderen Direktkandidaten zu unterstützen. Ein größerer Wahlkampf für einen Direktkandidaten macht eigentlich nur Sinn, wenn mindestens 10% der Wählerstimmen erreicht werden können. Dann kann man eine Wahlkostenerstattung erhalten und den größten Teil der Wahlkampfkosten damit abdecken.

In diesem Blog verschiedene Konzepte der Wahlwerbung beschrieben und einfache IT Systeme für die Wahlkampforganisation beschrieben und als Template zur Verfügung gestellt. Hierfür wird einem kleinen Kreis von Direktkandidaten auch Beratung kostenlos angeboten

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